Der beste Start in den Tag: Was ein gutes Frühstück alles ausmachen kann!
Bjarna Liv Lakämper - 4 min read - 10 Mai 2021
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Die Tageszeiten zu denen man essen soll oder eben auch nicht werden beinahe monatlich neu diskutiert. Ich höre mir das ganze jetzt schon seit ein paar Jahren geduldig an, sich wiederholende Diättrends, die mehr oder weniger gesund sind, Aussagen ohne wissenschaftliche Evidenz aber auch Erkenntnisse, die wir tatsächlich ernst nehmen sollten.

Das wichtigste ist doch, dass wir selbst uns wohlfühlen bei dem was wir tun, was wir essen, wie wir unseren Körper behandeln und wie wir unseren Tag gestalten. Denn eins ist sicher: Alles was gezwungenermaßen passiert, schadet am Ende nur mehr als es hilft. Finde heraus, was du möchtest und wie du deine Ziele erreichst! Wie man den eigenen inneren Schweinehunde überwindet, habe ich schonmal in einem anderen Blogpost geschrieben, diesen findest du hier.

Aber jetzt geht es los: wie startest du am besten in den Tag?

Ich wache auf, mache etwas Gymnastik und dann frühstücke ich. Mein Frühstück sieht immer etwas anders aus, je nachdem, was ich gerade im Haus habe. Ich bin da auch unbeeindruckt von allen Trends, ich esse, was mir gut tut. Und auch wenn es nicht oft vorkommt, wenn ich intuitiv keinen Hunger habe, dann lasse ich das Frühstück manchmal auch ausfallen. Das ist aber wirklich sehr selten. Das Frühstück ist in den ganzen Ernährungstrends ein Streitthema. Viele Menschen sind jahrelang gewöhnt an Cornflakes oder Nutella®-Brot, und gerade der Verzicht fällt dann schwer. Aber man muss sich das Frühstück doch gar nicht verbieten oder? Und essen, was einem nicht schmeckt, nur um dann schlecht gelaunt in den Tag zu starten, macht auch wenig Sinn.

Kopf auf einem weißen Kissen

Hier sind meine fünf Tricks für einen gelungenen Start in den Tag!

  1. Entwickle deine persönliche Routine!

Egal, was du machst, versuche eine immer wiederkehrende Reihenfolge zu finden, oder immer das selbe Frühstück zu dir zu nehmen. Durch Gewohnheiten finden wir Geborgenheit, in dem was wir tun. Den Tag mit einer Routine zu starten, kann helfen den Tag mit Kraft und Energie zu beginnen. Hier ist wichtig, dass du ausprobierst, was für dich das Richtige ist. Du musst experimentieren, um herauszufinden, ob dir dein gewohntes Frühstück überhaupt am meisten Energie gibt oder auch Reihenfolgen zu finden, die für dich funktionieren. Wenn du deine Routine gefunden hast, kannst du dich darauf verlassen. Du kannst deine Morgenroutine zelebrieren oder noch im Halbschlaf einfach durchziehen, doch wichtig ist, dass du so einen perfekten Start in den Morgen hast.

  1. Ein nahrhaftes Frühstück gibt dir Energie

Für mich gehört das Frühstück auf jeden Fall zu meiner Morgenroutine, denn ich brauche etwas, um in Schwung zu kommen. Ich nehme mir gerne die Zeit dafür. Natürlich trifft das nicht auf jeden zu, aber dennoch kann jeder der frühstückt schon morgens eine gesunde Entscheidung treffen. Die herkömmlichen Frühstücksmenüs sind aber leider oft ziemlich ungesund, reich an Zucker und Fett. Diese Inhaltsstoffe sind nicht gerade der Booster am Morgen, viel mehr sinkt der Blutzucker nach einem kurzen Hoch auch schnell wieder ab. Viel besser ist, wenn du ein Frühstück findest, dass dir schmeckt und dich gleichzeitig auch noch satt macht und mit wertvollen Nährstoffen versorgt. Haferflocken sind da zum Beispiel eine hervorragende Alternative, zusammen mit Nüssen und etwas Obst kann dein Körper viel Gutes daraus ziehen. Vor allem Obst solltest du aber immer in Kombination und nicht auf nüchternen Magen essen, denn auch hier ist viel Fruchtzucker enthalten. Auch Joghurt oder Vollkornbrot tut deinem Körper gut, zum Beispiel deiner Darmgesundheit. Achte also bei deinem Frühstück vor allem auf die Nährstoffe und darauf, dass es dir schmeckt!

eine Schüssel mit Müsli und Blaubeeren, auf einem weißen Handtuch

  1. Ausprobieren!!

Vor allem um die eigenen Gewohnheiten zu durchbrechen tut es gut, viel neues auszuprobieren. Hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen und neue Rezepte suchen, immer wieder dein Frühstück ändern und z.B. bei Obst und Gemüse auf die Saison zu achten. Die Diversität und Abwechslung tut deinem Darm gut und so bleibt auch gesunde Ernährung spannend. Denn es gibt so viele abwechslungsreiche Rezepte und Ideen zu entdecken! Ein gesundes Frühstück zu haben ist schließlich auch eine Routine, an die man sich erstmal gewöhnen muss.

  1. Sich selbst die Zeit nehmen

Sein Frühstück bewusst zu genießen ist vielleicht der Game-Changer, der am meisten ausmacht. Denn die wenigsten von uns nehmen sich wirklich die Zeit, um Bissen wirklich zu kauen, sein Frühstück liebevoll zuzubereiten und wahr zu nehmen, was man isst. Aber genau das ist genauso wichtig, wie das, was am Ende auf dem Teller landet. Denn unser Bewusstsein für das Kauen, die Lebensmittel und die Zubereitung sollte so bewusst wie möglich passieren. Natürlich schmeckt man das Essen, aber sich bewusst auf den Geschmack zu konzentrieren kann einem ganz neue Blickwinkel öffnen. Außerdem tut ein Moment durchatmen, bevor man sich in das Getümmel der Arbeit oder anderweitigen alltäglichen Stress stürzt gut. Man tankt gute Laune und Energie und startet ganz anders in den neuen Tag. Diesen Moment ruhe solltest du dir gönnen und genießen. Es wird deine Sicht auf den Tag verändern!

  1. Lass dein Handy mal außen vor

Wir alle gucken kurz nach dem Aufstehen auf unser Handy. Nicht nur, dass unsere Augen gar keine Zeit haben, sich an die schnellen Bewegungen und das viele Licht zu gewöhnen, unser Stresslevel steigt auch direkt wieder an. Und das vielleicht sogar noch vor dem Frühstück. Die Emails checken kann man auch noch nach der ersten Tasse Kaffee, wach doch erstmal richtig auf! Deinen Morgen so entspannt wie möglich zu verbringen und dann gut gelaunt zu starten ist toll, warum solltest du dir das innerhalb von Sekunden von einer Arbeitsmail kaputt machen lassen? Ich finde, das ist es wert, sein Handy einfach noch einen Moment länger aus zu lassen. Das kannst du ja in deine Routine mit einbauen!

Fünf Tipps für einen tollen Start in jeden Tag der Woche! Und das Beste ist, dass gleich morgen der beste Tag ist, damit zu starten. Probiere alles aus, was zu deiner Morgenroutine passen könnte und genieße die ersten Stunden des Tages. Routinen brauchen ein bisschen, um tatsächlich zur Gewohnheit zu werden. Mit genug Energie für den ganzen Tag versorgt zu sein, fängt morgens beim Frühstück an. Achte auf dich und deinen Körper. Und vergiss deine Seele nicht!

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Bjarna Liv Lakämper
Ich bin Medizinstudentin aus Düsseldorf und ich schreibe über Ernährung, Sport und Gesundheit. Mit diesen Themen beschäftige ich mich schon lange, nicht nur aufgrund meines Studiums, sondern auch, weil ich aus dem Leistungssport komme. Ich bin ein sehr aktiver Mensch, ich mache nicht nur selbst Leichtathletik, sondern helfe auch beim Training der Jugend im Verein und habe ehrenamtliche Engagements. Mir persönlich ist ein gesunder Lebensstil wichtig, aber auch die Ausgewogenheit im Alltag. Aktuell helfen mir dabei kreative Aufgaben und die Verbindung zur Natur! Ich und das ganze Eatearnity-Team freuen uns auf eure Fragen und Anregungen an hello@eatearnity.com.

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